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Als Magna Germania bzw. Germania Magna („Großes Germanien“) wurde in der Antike der Rom bekannte, aber nur zeitweise besetzte Teil des Siedlungsgebiets der Germanen östlich des Rheins (Rhenus) bis zur Elbe (Fluvius Albis) und nördlich der Donau (Danuvius) bezeichnet. Im südöstlichen Bereich war die Moldau Grenzfluss.

Die Absicht des römischen Kaisers Augustus, Magna Germania als Provinz in das römische Imperium einzugliedern, scheiterte infolge der römischen Niederlage in der Varusschlacht. Diese führte letztendlich zur Rückbeorderung der römischen Truppen aus Magna Germania hinter die Rheinlinie im Jahre 16 n. Chr. durch Tiberius (14-37 n. Chr.), den Nachfolger des Augustus.


 

Dabei lagen Bruchstücke von Waffen und Pferdegerippe, zugleich fanden sich an Baumstämme angenagelte Köpfe. In den benachbarten Hainen standen die Altäre der Barbaren, an denen sie die Tribunen und die Centurionen der ersten Rangstufe geschlachtet hatten.

- Publius Cornelius Tacitus