Freitag, 10. September 2010

Codex Sinaiticus: Älteste Bibelhandschrift im Web Online

15. Juli 2009

Der Codex Sinaiticus ist ein handschriftliches Bibel-Manuskript aus dem 4. Jahrhundert, der große Teile des Alten und das vollständige Neue Testament enthält. Der Codex gehört zum alexandrinischen Texttyp. Dieser wird auch alexandrinischer bzw. neutraler Texttyp genannt.

Abgelöst wurde er im 9. Jahrhundert durch den byzantinischen Texttyp, der noch heute Standardtext der griechisch-orthodoxen Kirche ist. Auch die protestantischen Übersetzungen in der Reformationszeit bedienten sich byzantinischer Vorlagen. Moderne katholische Übersetzungen beruhen jedoch eher auf dem Codex Vaticanus, der mit dem Codex Sinaiticus vergleichbar ist.

Ausschnitt aus dem Codex Sinaiticus (Quelle: Wikipedia)

Ausschnitt aus dem Codex Sinaiticus (Quelle: Wikipedia)

Wie man merkt, gibt es nicht eine einzige Bibelübersetzung, genauso wenig wie es eine sinnvolle Übersetzung gibt. Man kann schlecht Texte eines 2000. Jahre alten Kulturkreises sinngemäß in die Jetztzeit übertragen. Ich hätte mir gewünscht, dass die Handschrift 100 Jahre älter wäre :) Dann wäre der Codex vor dem ersten Konzil von Nicäa niedergeschrieben worden, und würde vielleicht einige Überraschungen bereithalten.

Auf dem Konzil ist ja bekannterweise ein ziemliches Geschachere entstanden um eine einheitliche Glaubenslehre festzulegen, darauf will ich aber zumindest an dieser Stelle nicht eingehen.

Der gesamte Codex ist nun auf http://www.codex-sinaiticus.net online einsehbar, eine ziemlich nette Sache, wie ich finde!

Eine Antwort auf “Codex Sinaiticus: Älteste Bibelhandschrift im Web Online”
  1. Peter Fuchs kommentierte diesen Beitrag mit:

    An alle wachen Christen und Kinder Gottes die auf ihren König Christus bauen der von seinem Vater Mein Sohn genannt wird und uns vor nicht ganz 2000 Jahren aus dem Reich der Finsternis errettet hat.
    Aus jenem Reiche wo der erste Erzengel Luzifer mit uns hinabgestürzt wurde weil er vor Gott die Stellung von Christus als König über seine Getreuen forderte.

    Kenne die Quelle und die Lehre welche vor der Verfassung dieses Codex Sinaiticus zur Zeiten Origenes gelehrt wurde.

    Es tut Not das man dem “Wort” ( Christus) wieder die Stellung bei Gott und aus Gott geboren gibt und ihn nicht zu Gott erklärt wie das Konstantin per Dekret der Christenheit aufgezwungen hat.

    Dadurch kann kein Jüdisch Gläubiger nach seiner Schrift den Messias erkennen. Die ersten Christen konnten dies noch. Da war die Verbindung zum versprochenen Geist der Wahrheit noch intakt.

    Wir müssen das Weltliche dafür tun das die Welt ihrer Lüge überführt wird. Die lückenlose Aufarbeitung der Geschehnisse tut not.

    Gott zum Gruss

    ein unabhängiger Christ der den Worten seine geistigen Königs im Reiche Gottes glaubt und den Bezeugung seines Vater (Gott) Beachtung schenkt welcher dieser während des Erdenlebens seines Sohnes mit dem Namen “Mein Sohn” bestätigte.

    Peter Fuchs





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