Jerusalem: Weg aus der mittleren Bronzezeit freigelegt
7. September 2009
Endlich mal wieder etwas zum Thema biblische Archäologie! In Jerusalem wurde ein Weg aus der mittleren Bronzezeit ausgegraben und datiert. Um genau zu sein, wird der Fund auf ein Alter von 3.700 Jahre geschätzt. Was sich zunächst unspektakulär anhört, birgt durchaus Zündstoff!
Der Weg wurde durch große Steinblöcke geschützt. Diese bildeten eine Mauer von sage und schreibe 8m Höhe. Die Mauer diente wohl zum Schutz derjenigen, die zu einer Quelle am Fuß der Stadtmauer liefen. Eine 8m hohe Mauer, von der bereits 24m freigelegt sind, war zur damaligen Zeit ein sehr kostspieliges Unterfangen. Dies bestärkt die Vermutung, das Jerusalem ein eigenständiger Stadtstaat war, da genügend Mittel vorhanden sein mussten, um ein solches Bauwerk zu errichten.
Interessant wird die Sache nun, wenn man die Datierung auf die bekannten Fakten der Bibel anwendet. Im 1. Buch Moses 14:18 wird berichtet, das Abraham genau in dieser Zeit Malki-Tzedek, den König von Schalem, traf. Schalem wurde später bekannt als Jerusalem und man spekuliert derzeit darüber, ob der Weg genau in die Zeit des Besuches Abrahams fällt!







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